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Künstliche Intelligenz verschlimmert das Ungleichgewicht im Krankensystem
Künstliche Intelligenz verschlimmert das Ungleichgewicht im Krankensystem

Das Argument in Kürze: Der Journalist Robert Hart steht künstlicher Intelligenz skeptisch gegenüber. Diese Technologie mache Ungleichheiten, die jetzt schon in Gesundheitssystemen existieren, nur noch schlimmer. Der Grund:  Künstliche Intelligenz funktioniert nur auf Basis der Daten, mit der sie gespeist wird. Momentan gibt es diese Daten aber häufig nur für weiße Männer – andere Ethnien, Alte und Arme sind unterrepräsentiert. Damit würden auch die Therapien und Diagnosen, die die künstliche Intelligenz auf Basis der Daten erstellt, weißen Männern weitaus besser helfen, als allen anderen. Die bestehende Diskriminierung wird also zunehmen.

Fortschritt nur für weiße Männer Dass das Gesundheitssystem ungerecht ist, sieht man an den Zahlen: Schwarze leben in den USA im Schnitt zehn Jahre kürzer als Weiße und Frauen werden bei einer Herzattacke viel wahrscheinlicher falsch behandelt als Männer. Medizin ist schon jetzt häufig nur für weiße, männliche Patienten gemacht. Über andere Bevölkerungsgruppen erhebt die medizinische Forschung kaum Daten.

Künstliche Intelligenz nutzt die verzerrten Datensätze als Grundlage für ihre Diagnose. Das benachteiligt beispielsweise Frauen – denn wenn es an Daten über Frauen fehlt, können diese nicht optimal behandelt werden. Auch Alte und Arme bleiben außen vor, wenn sie keinen Zugang zu digitaler Technologie haben.

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