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Künstliche Intelligenz ist gut für die Gesellschaft
Künstliche Intelligenz ist gut für die Gesellschaft

Das Argument in Kürze:

Skalierung – das ist für Michael Burkhart das Schlüsselwort. Skalierung heißt, dass man mit gleichen Ressourcen größeren Effekt erzielt. Künstliche Intelligenz im Medizinsektor biete genau das: Lernende Algorithmen durchsuchen riesige Datenmengen binnen Sekunden und verbesserten auf diese Weise Diagnosen, verkürzten Behandlungen und senkten Kosten. Das sei gut für die Gesellschaft, sagt Burkhart, der den Bereich Gesundheitswesen bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) leitet.

Günstiger und besser für alle

Eines sei sicher: Krankenkassen und Steuerzahler könnten Geld sparen, wenn künstliche Intelligenz mehr eingesetzt würde. In einer aktuellen Studie errechnet PwC: Der Gesundheitssektor in Europa könnte in den nächsten zehn Jahren durch künstliche Intelligenz 200 Milliarden Euro sparen. Das liege daran, dass lernende Algorithmen oft exakter und effizienter seien als Ärzte. Burkhart verdeutlicht das am Beispiel Brustkrebs: „So ergab ein Test, bei dem KI eingesetzt wurde, dass sich Mammografie-Resultate 30-mal schneller analysieren lassen, als das klassischerweise bei einem Arzt der Fall ist – und das bei einer Fehlerrate von nur einem Prozent“, sagt der PwC-Mitarbeiter. Das spare Kosten, denn: Fehldiagnosen, Behandlungsfehler und fehlgeschlagene Therapien sind teuer. Durch künstliche Intelligenz träten sie seltener auf.

Davon wiederum profitiere die Gesellschaft. Die Kosten im Gesundheitssektor steigen seit Jahren.

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