Zurück zur Übersicht
Der Perspektivwechsel am Morgen: Trumps Zölle für Stahl und Aluminium
Der Perspektivwechsel am Morgen: Trumps Zölle für Stahl und Aluminium

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Heute: Die andere Sicht

 

Guten Morgen,

seit gestern ist es offiziell: US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, in der kommenden Woche neue Zölle für Stahl und Aluminium zu verhängen. Dieser Schritt ist schon länger im Gespräch. Kritiker hatten aber bis zuletzt gehofft, das Trump ihn nicht umsetzt.

Deutsche Medien berichten entsprechend negativ. „Die Entscheidung übertrifft die schlimmsten Erwartungen vieler europäischer und asiatischer Hersteller“ schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Sie könne einen Handelskrieg auslösen, „der das Zeug hat, die Weltkonjunktur abzuwürgen.“ Etwas weniger drastisch formuliert die WELT: Die angekündigten Zölle könnten die Spannungen mit China und anderen Handelspartnern der USA weiter verschärfen.

Was spricht aber dafür, ein Land in manchen Bereichen wirtschaftlich abzuschotten? Zum Beispiel kommt es darauf an, wer von mehr Freihandel profitiert, schreibt Wirtschaftsredakteur Alexander Armbruster für die FAZ. Wenn die Handelsgewinne nur bei wenigen Menschen ankämen, während viele verlieren, könne sich Protektionismus lohnen. Diesen und andere Fälle erläutert Armbruster in seinem Artikel „Fünf Gründe fürs Abschotten“. Der Text ist im Januar 2017 erschienen – schon damals sprach Trump von neuen Zöllen. Da der Autor allgemein über Protektionismus schreibt, ist der Beitrag immer noch relevant.

Hier entlang zum Original-Artikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen erscheint um 7 Uhr an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einer tagespolitischen Angelegenheit eine alternative Sichtweise bietet. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, sehen Sie sich gerne unsere ausführlichen Wochendebatten an.

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.