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Die deutsche Presselandschaft profitiert davon, dass es ARD und ZDF gibt
Die deutsche Presselandschaft profitiert davon, dass es ARD und ZDF gibt
https://pixabay.com/de/berlin-bundestag-reichstag-1749721/

Argument in Kürze:

Es wäre fatal, wenn wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen, schreibt Tabea Rößner für die BÖLL Stiftung. Weil wir als Bürger GEZ-Gebühren zahlen, können die Redaktionen und Korrespondenten unabhängig arbeiten. Das gewähre allen in der Gesellschaft Zugang zu vielfältigen und verlässlichen Informationen, schreibt sie. Und davon profitierten auch die privaten Medien, die unter anderem auf das Korrespondenten-Netzwerk der Öffentlich-Rechtlichen zugreifen können. 

Was ist der Unterschied zwischen privat und öffentlich?

Private sowie öffentliche Medien haben denselben Auftrag: Sie müssen die Meinungsvielfalt fördern und gesellschaftliche Diskussionen anregen, die essentiell für unsere Demokratie sind, so steht es im Grundgesetz. Zweifellos, schreibt Rößner, schaffen auch private Medienhäuser, wie die FAZ oder RTL, hochwertige Inhalte. Das Problem bleibt aber, dass sie auf den Geldbeutel ihrer Aktionäre angewiesen sind. Ist der leer, müssen Journalistinnen und Journalisten entlassen werden. Im drastischsten Fall können dann nur noch die Beiträge produziert werden, die der Markt verlangt. 

Den öffentlich-rechtlichen Sendern kann das nicht passieren, meint die Politikerin. Sie werden  von den Gebühren der Bürger geschützt. Das Grundgesetz verlangt eine „mediale Grundversorgung“, die die Bürger möglichst objektiv aufklärt und von der sich niemand ausgeschlossen fühlt. Dazu braucht es gute Redaktionen, die von Wirtschaft und Staat unabhängig sind.

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