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Wir brauchen ARD und ZDF für die Demokratie
Wir brauchen ARD und ZDF für die Demokratie

Das Argument in Kürze:

Wir brauchen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der Informationen prüft und gewichtet, schreibt Kolumnistin Carolin Emcke in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Nur so können wir über die gemeinsam geteilte Welt sprechen und darüber streiten, was gerecht ist.

Werbeeinnahmen reichen nicht für ein gutes Informationsprogramm

Emcke geht zunächst auf ein Argument der Gegner von ARD und ZDF ein. Diese möchten nicht für ein Programm zahlen, das sie nicht anspricht. Emcke findet aber: „Etwas muss mir nicht gefallen, damit ich es für wertvoll halte“. Das sei, als habe man keine Kinder und wolle deshalb keine Schulen finanzieren. Abseits von reinem Eigeninteresse gebe es aber eben auch das Gemeinwohl. Und wer gerne in einer Demokratie lebe, müsse verstehen, dass es durchaus wichtig sei, Institutionen zu fördern, die dem Gemeinwohl dienen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei eine solche Institution. Denn dank des Rundfunks können sich Menschen informieren, bei demokratischen Wahlen für eine Partei entscheiden und damit ihre Macht als Bürger ausüben. Private Sender könnten das nicht leisten. Denn Werbung reiche nicht aus, um ein gutes Informationsprogramm dauerhaft zu finanzieren.

Deshalb sei es wenig verwunderlich, dass sich gerade rechte Bewegungen gegen den Rundfunk stellen.

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