Zurück zur Übersicht
Die ARD sprengt das duale Mediensystem
Die ARD sprengt das duale Mediensystem
( Link zum Originalbild | Urheber:Kai Wegner | Flickr | CC BY-2.0 )

Das Argument in Kürze:

Mathias Döpfner beschwert sich seit Jahren. Döpfner ist Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und er sagt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verzerrt den Wettbewerb. Die ARD biete auf ihren Webseiten zu viele kostenlose Nachrichtentexte, die in direkter Konkurrenz zum Angebot von Zeitungen stehen. Es sei absurd, dass die ARD Gebühren vom Steuerzahler beziehe und dieses Budget dann nutze, um das duale Mediensystem aus dem Gleichgewicht zu bringen und privaten Zeitungsverlegern das Wasser abzugraben.

Netflix sollte der Konkurrent der ARD sein, nicht der deutsche Zeitungsmarkt

Die Rundfunkgebühren seien in der Nachkriegszeit unter anderem erhoben worden, weil ein Programm für Radio und Fernsehen für die breite Bevölkerung damals mit privaten Mitteln nicht zu stemmen war. So habe sich das duale System entwickelt und daran sollten sich die Öffentlich-Rechtlichen halten: Fokus auf audiovisuelle Medien. Ohnehin gebe es auf diesem Feld genug zu tun. Anstatt die Gebühren zu missbrauchen, um in Deutschland den Markt für Zeitungsverleger zu zerstören, solle die ARD lieber daran arbeiten, erfolgreich den Schritt in die Zukunft zu gehen: Ein Modell zu entwickeln, das auch in Zeiten von Netflix und Amazon Prime beliebt und konkurrenzfähig bleibt.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.