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Der Rundfunkbeitrag: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Der Rundfunkbeitrag: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Seit wann und durch wen wird der Rundfunkbeitrag erhoben? 

Rundfunkgebühren sind so alt wie der Rundfunk selbst und datieren auf die Gründung des ersten Hörfunksenders „Funk-Stunde Berlin” zurück. Dieser sendete ab 1923. Die Jahresgebühr betrug 25 Mark. Der Gebühren wurden zunächst durch die Reichspost und nach dem 2. Weltkrieg durch die Bundespost eingezogen. 1976 ging mit der Gründung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) diese Aufgabe in den Bereich des Rundfunks über. Aus der GEZ ging schließlich der ARD ZDF DEUTSCHLANDRADIO Beitragsservice hervor. Dieser ist seit dem 1. Januar 2013 für den Einzug des neu geschaffenen Rundfunkbeitrages zuständig. Seitdem muss jeder Haushalt eine monatliche Gebühr entrichten, unabhängig davon, ob und wie viele Empfangsgeräte vorhanden sind. Die Idee dahinter: ein solidarisches Finanzierungs­modell.

Wie hoch sind die Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag? 

Die Einnahmen durch die Rundfunkgebühren liegen jährlich bei etwa 7,8 Milliarden Euro. Das geht aus dem Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hervor, der am 19. Februar 2018 veröffentlicht wurde. Von dieser Summe entfallen 5,6 Milliarden Euro auf die ARD, etwa 2 Milliarden Euro auf das ZDF und 227 Millionen Euro auf das DEUTSCHLANDRADIO. Der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger erwartet allerdings,

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