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ARD und ZDF sollten zusammengelegt werden
ARD und ZDF sollten zusammengelegt werden

Das Argument in Kürze:

Im Streit um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk macht Hans-Peter Siebenhaar, Medien-Kolumnist des HANDELSBLATT, einen sehr radikalen Vorschlag: ARD und ZDF sollten zusammengelegt werden. Das würde nicht nur die Rundfunkgebühren spürbar senken. Sondern auch die dringend notwendige Reform des öffentlich-rechtlichen Systems anstoßen.

ARD und ZDF versprechen viel, sparen aber nur ein bisschen

Die seit Jahren angemahnten und jetzt endlich vorliegenden Sparpläne von ARD und ZDF klingen auf den ersten Blick imposant. Doch es sind immer noch geschätzte 56 Milliarden Euro, die die Haushaltsabgabe für den Zeitraum zwischen 2018 und 2021 in die Kassen der beiden Häuser spült.

Zu viel, meint Siebenhaar, denn im digitalen Zeitalter brauche niemand mehr eine solch üppig ausgestattete mediale Grundversorgung durch die Öffentlich-Rechtlichen. Die Konkurrenz werde immer größer, das mache es ARD, ZDF und auch den Dritten schwerer, ihre früher so dominante politische und gesellschaftliche Bedeutung zu verteidigen.

Die Politiker ahnten gerade, dass es nun Ernst wird mit der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Denn es ist die AfD, die nun massiv Druck macht: Gerade in Ostdeutschland nutzte sie den Unmut der Bürger über die seit 2013 geltende Haushaltsabgabe,

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