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So könnte man den Konflikt in Afrin entschärfen
So könnte man den Konflikt in Afrin entschärfen
( Link zum Originalbild | Urheber:Kurdish Struggle | Flickr | CC BY-SA 2.0 )

Der Lösungsvorschlag in Kürze

Die türkisch-kurdische PKK und die syrisch-kurdische YPG und PYD brauchen starke Verbündete. Nur so haben die selbstverwalteten Gebiete eine Chance, weiterzubestehen. Zu dem Schluss kommt die INTERNATIONAL CRISIS GROUP (ICG) mit ihrer Analyse der Situation der Kurden in der Türkei und Syrien.

Für die Unterstützung der USA muss die PKK sich zurückhalten

Die beste Lösung sei ein Waffenstillstand, schreibt die ICG. Der sei mit den aktuell verhärteten Fronten aber nicht möglich. Trotzdem könnten die Konfliktparteien die Situation entschärfen. Die ICG erklärt wie:

– PKK und YPG müssen ihre Dominanz in den kurdisch geführten Gebieten aufgeben, damit die Gebiete eine stabilere, demokratischere Regierung bekommen können.

– Ein Rückzug der PKK aus dem Irak könne zu einer Öffnung der syrisch-irakischen Grenze beitragen und so die Chancen erhöhen, dass die selbstverwalteten Gebiete langfristig überleben können.

– Die USA brauche im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ die Hilfe der der syrisch-kurdischen Gruppierungen. Gleichzeitig wolle die USA aber die Türkei nicht als Bündnispartner verlieren. Um auf die Hilfe der USA bauen zu können, müssen die kurdischen Gruppen deshalb ihre aktuellen Positionen verändern: Die YPG müsse glaubhaft verdeutlichen, dass sie das gewalttätige Vorgehen der PKK nicht unterstütze.

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