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Die Türkei hat keine andere Wahl: Sie muss sich vor der PKK schützen
Ist es gerechtfertigt, dass die Türkei die Kurden in Syrien bekämpft?
( Link zum Originalbild | Urheber: Kurdish Struggle | Flickr | CC BY-2.0 )

Das Argument in Kürze:

Der Historiker Basheer Nafi schreibt in seinem Kommentar für MIDDLE EAST EYE, der Türkei bleibe gar keine andere Wahl, als die Kurden in Afrin anzugreifen. Die in Afrin tonangebende Kurdenpartei sei nämlich nichts anderes als die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die seit über 30 Jahren gegen den türkischen Staat kämpft.

Sicherheitsrisiken für die Türkei

So viel steht für Basheer Nafi fest: Schuld an der Eskalation in Afrin haben — neben den Kurden selbst — vor allem die USA und das Regime des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Die USA hätten jahrelang durch Waffenlieferungen und finanzielle Zuwendungen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Syrien erstarken lassen. Die YPG gehöre zur PKK, einer kurdischen Terrororganisation, die den Friedensprozess mit der Türkei sabotiert habe. Statt auf Dialog setze die PKK weiter auf Gewalt und würde in Afrin einen sicheren Rückzugsraum finden. Basheer Nafi beschreibt Afrin als eine unmittelbar an der türkischen Grenze gelegene Basis für Terroristen. Deshalb sehe sich die Türkei zu Recht gezwungen, gegen eine derartige Bedrohung der nationalen Sicherheit vorzugehen.

So weit gekommen sei es allerdings erst wegen Bashar al-Assad. Der habe die friedlichen Protesten der syrischen Bevölkerung im Jahr 2011 brutal niedergeschlagen und einen Krieg entfesselt.

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