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Die YPG trägt Mitschuld an der Eskalation, weil sie so autoritär handelt
Die YPG trägt Mitschuld an der Eskalation, weil sie so autoritär handelt

Das Argument in Kürze:

Der Politikwissenschaftler und Publizist Ranj Alaaldin gibt den Volksverteidigungseinheiten (YPG) eine Mitschuld für das Vorgehen der türkischen Regierung. Im Blog von BROOKINGS erklärt er, dass die YPG ihre Macht mit rivalisierenden kurdischen Gruppen in Syrien hätte teilen müssen. Nur so hätte man die bedrohliche Wirkung, die diese Machtfülle auf die Türkei HAT, reduzieren können. Außerdem hätte man damit die im türkischen Diskurs vorherrschende Meinung abschwächen können, Afrin sei eine von der Kurdenmiliz kontrollierte Ein-Parteien-Enklave, die als Ausgangsbasis für Anschläge in der Türkei diene.

Die Unterstützung der USA machte die YPG zu mächtig

Das immense Erstarken der YPG sei durch die umfangreiche Unterstützung der USA möglich geworden, schreibt Alaaldin. Die YPG hätte sich als Partner angeboten, weil andere syrische Rebellengruppen in erster Linie gegen das Assad-Regime, und nicht gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS), hätten kämpfen wollen. So sei das kurzfristige Ziel, den IS zu bekämpfen, zwar erreicht worden. Der Preis dafür sei aber eine marginalisierte und radikalisierte Opposition sowie eine türkische Regierung, die zu der Ansicht gelangt sei, ihre Sicherheitsinteressen militärisch durchsetzen zu müssen.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Ranj Alaaldins Argumentation zeigt sehr gut die verfahrene Lage in der Region und die unterschiedlichen Interessen,

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