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Erdogan führt Krieg, um innenpolitisch zu punkten
Erdogan führt Krieg, um innenpolitisch zu punkten

Das Argument in Kürze

Für den Journalisten Hasnain Kazim steht fest: Erdogans Vorstoß gegen die Kurden ist absolut nicht gerechtfertigt. Denn Erdogan greife die Kurden in Syrien vor allem an, um seine eigene Macht zu zementieren – und gleichzeitig die Kurden in der Türkei zu schwächen.

Erdogan geht es hauptsächlich um sich selbst

Offiziell richten sich die Bodenangriffe der Türkei auf syrischem Boden gegen Terroristen. Gegen den „Islamischen Staat“ jedoch sei Erdogan nicht konsequent genug vorgegangen, während die Angriffe auf die Kurden von ungewöhnlicher Härte seien, schreibt Kazim. In Wahrheit wolle der türkische Präsident nur verhindern, dass die Kurden an Macht gewinnen. Deswegen greife er auch ausgerechnet Afrin an, das bisher vom Krieg größtenteils verschont geblieben war. In der Enklave versuchen die Kurden deshalb, eine demokratische Selbstverwaltung aufzubauen.

Außerdem bieten ihm die Angriffe eine Möglichkeit, die eigene politische Macht zu verfestigen. Für sein hartes Vorgehen feiere ihn selbst die CHP – eigentlich die türkische Oppositionspartei. Und die ausländischen Regierungen, kritisiert der Journalist, lassen die Kurden im Stich.

Warum wir den Text empfehlen

Die innenpolitische Dimension der „Operation Ölzweig“, wie die Türkei ihre Angriffe sarkastisch genannt hat,

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