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Die Türkei hat mit Operation Olivenzweig hoch gepokert
Die Türkei hat mit Operation Olivenzweig hoch gepokert
( Link zum Originalbild | Urheber:Kremlin.ru | Wikimedia Commons | CC BY- 4.0)

Das Argument in Kürze:

Der britische Journalist Sharif Nashashibi untersucht in diesem Artikel auf ARAB NEWS die Motive der mächtigen türkischen Nachbarstaaten Russland, Iran und Syrien. Während die Türkei mit ihrer Operation Olivenzweig die Kurden immer weiter zurückdrängen, verhalten sich zwei der drei Staaten bislang sehr passiv. Der Grund dafür sei, dass die Nachbarn indirekt von der türkischen Offensive profitieren könnten.

Grünes Licht für Ankara

Die Türkei, schreibt Nashashibi, ist mit ihrer Operation Olivenzweig mehrere taktische Risiken eingegangen. Ein Poker, der größtenteils aufging. Es hätte sein können, dass Russland sich für die YPG einsetzen würde, schließlich haben sie in der Vergangenheit u.a. Tanker und Munition geliefert. Die Türkei aber hat gepokert und darauf gesetzt, dass sich Russland im Zweifelsfall gegen die Kurden und für eine russisch-türkische Partnerschaft entscheiden werde. Genau das sei eingetreten. Denn Russland habe nun sogar seine Militärbeobachter aus Afrin abgezogen.

Auch dem syrischen Machthaber Assad könnte die Miliäraktion nutzen. Denn Assad hofft darauf, dass die Kurden, die immerhin ein Viertel des Landes kontrollieren, an politischem Gewicht verlieren.Der Autor vermutet gar einen Deal zwischen Damaskus und Ankara: Idlib für Afrin.

Was kann die Türkei aufhalten?

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