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Der Perspektivwechsel am Morgen: Die Vergangenheit der US-Waffengesetze
Der Perspektivwechsel am Morgen: Die Vergangenheit der US-Waffengesetze

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Heute: Die andere Sicht

Guten Morgen,

das Massaker an der Highschool in Parkland war gestern Anlass für viele Menschen, in Florida und anderen US-Bundesstaaten für strengere Waffengesetze auf die Straße zu gehen. Die Demonstranten, unter ihnen auch viele Schülerinnen und Schüler, kritisierten, dass Waffen immer noch als harmlos abgetan würden.

Umso erstaunlicher waren gestern zwei Ereignisse: Das Parlament in Florida lehnte ein schärferes Waffenrecht mit deutlicher Mehrheit ab. Gleichzeitig diffamierten Befürworter lockerer Waffengesetze vereinzelt Opfer des Amoklaufs. Der Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump Junior, „likte” Beiträge auf Twitter, die einen Überlebenden als nicht vertrauenswürdig bezeichneten, weil er der Sohn eines pensionierte FBI-Agents sei, meldete die New York Post.

Die Waffengesetze in den USA werden schon lange diskutiert. Vor allem geht es darum, wie man in (naher) Zukunft die bestehenden Gesetze verbessern kann, um Attentate wie das in Florida zu verhindern. Der Journalist Newton Creede hat sich bei Al Jazeera mit einem anderen Aspekt beschäftigt: Er betrachtet, wie die Gesetze in der Vergangenheit überhaupt entstanden sind und hat dafür Historiker befragt. Er kommt zu dem Schluss: Die Gesetze waren schon früher rassistisch und sind es heute immer noch.

Hier entlang zum Originalartikel.

Jeden Montag- bis Freitagsmorgen erscheint um 7 Uhr an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einer tagespolitischen Angelegenheit eine alternative Sichtweise bietet. Mit dem Thema Waffenexporte und der Frage: „Gibt es gute Gründe, deutsche Waffenexporte zu rechtfertigen?“ beschäftigen wir uns in dieser Debattenübersicht.

Wer steckt dahinter?

Clara Lipkowski
Kommt aus:Gebürtig aus Essen, aktuell in Bayern
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Lebte studiumsbedingt in Düsseldorf, Berlin und St. Petersburg. Nun berufsbedingt in München. Interessiert am politischem Weltgeschehen, Sprachen, Kultur und der russischen Weite.
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