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Der Perspektivwechsel am Morgen: Neuer Präsident in Südafrika
Der Perspektivwechsel am Morgen: Neuer Präsident in Südafrika

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.
Heute: International vs. National

 

Guten Morgen,

seit gestern hat Südafrika einen neuen Präsidenten. Jacob Zuma, der in mehrere Korruptionsskandale verwickelt war, ist zurückgetreten. Sein Nachfolger, Cyril Ramaphosa, möchte nach eigenen Angaben die Wirtschaft ankurbeln und gegen Korruption vorgehen.

Deutsche Medien haben den Machtwechsel in Südafrika verschieden kommentiert. Das Handelsblatt schreibt, Zuma hinterlasse einen Scherbenhaufen. „Die nach wie vor größte Volkswirtschaft Afrikas, die einst als Hoffnungsträger des ganzen Kontinents galt, steckt in einer tiefen Krise.“ Der Tagesspiegel ist zuversichtlich: „Tatsächlich darf Südafrika hoffen, dass Ramaphosa dem angeschlagenen Land einen politischen und wirtschaftlichen Frühling beschert.“

Während die Artikel für deutsches Publikum in erster Linie einen Überblick geben, möchten wir zwei Texte südafrikanischer Medien empfehlen, die spezifische Aspekte herausgreifen.

Der Ökonom Dawie Roodt beschreibt für Politicsweb ein Dilemma: Die Regierung brauche sowohl einen neuen Haushaltsplan als auch einen neuen Finanzminister. Bei einem Wechsel im Finanzministerium würde sich aber der Haushaltsplan verzögern.

Hier entlang zum Originalartikel.

Warum Südafrika seinen Status als Vorzeigeland in Afrika verloren hat, beschreibt die Politikprofessorin Cheryl Hendricks von der University of Johannesburg. Der Artikel ist schon vor dem Rücktritt Zumas auf Thesouthafrican.com erschienen. Er beschreibt aber allgemein, wie dessen Politik Südafrikas Rolle verändert hat: Von einem Vermittler zwischen dem Westen und Afrika zu einem „typischen afrikanischen Staat“.

Hier entlang zum Hintergrundartikel.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, laden wir Sie ein, sich unsere ausführlichen Debattenübersichten anzusehen.

 

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
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