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Die Leitmedien vermitteln ein falsches Bild von der Großen Koalition
Die Leitmedien vermitteln ein falsches Bild von der Großen Koalition

Das Argument in Kürze:

Der Blogger Jens Berger kritisiert in seinem Beitrag die deutschen Leitmedien scharf. Die Berichterstattung über die Verhandlungen zu einer Wiederauflage der Großen Koalition sei zu befangen, subjektiv und parteiisch. Die BILD-Zeitung oder der SPIEGEL hätten daher einen maßgeblichen Anteil an der Krise der SPD sowie am Rechtsruck in der deutschen Politik.

Private Stories statt politischer Inhalte

Die großen deutschen Medienhäuser würden bewusst eine Filterblase erzeugen: eine Parallelwelt zum politischen Geschehen, in der nicht die Tatsachen in ihrem vollen Umfang geschildert werden, sondern nur über ausgewählte Aspekte berichtet wird. Beispielsweise würde die Große Koalition als alternativlos dargestellt. Politische Inhalte fänden auf diese Weise häufig gar keine Erwähnung, moniert Berger in seinem Artikel für den Polit-Blog NACHDENKSEITEN.

Besonders deutlich sei dies in der Personaldebatte der SPD geworden. Die Hintergründe über den Rücktritt von Martin Schulz seien unzureichend bis gar nicht beleuchtet worden. Stattdessen würde nun Sigmar Gabriel als Sündenbock und Andrea Nahles als SPD-Retterin in der Not dargestellt. Berger geht davon aus, dass sich die Richtung der medialen Berichterstattung nach der Mitgliederbefragung der SPD, je nach deren Ausgang, zügig wieder ändern wird. Dies sei angesichts der Sprunghaftigkeit von BILD, SPIEGEL und Co.

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