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Die „Schwarze Null“ wird unnötig aufs Spiel gesetzt
Die "Schwarze Null" wird unnötig aufs Spiel gesetzt

Das Argument in Kürze:

Wirtschaftsvertreter aus der Finanz- und Immobilienbranche machen sich Sorgen, dass die neue Große Koalition die „Schwarze Null” leichtfertig aufs Spiel setzen wird. Ihre Befürchtung: Union und SPD planen den Beschlüssen der Koalitionsverhandlungen zufolge in den kommenden vier Jahren höhere Ausgaben als Einnahmen. Das könnte bei umschwankender Konjunktur schnell zu einem Haushaltsdefizit führen, fasst HANDELSBLATT-Journalist Matthias Streit zusammen.

Zu hohe Mehrausgaben

Für die Finanz-und Immobilienbranche sind die Verhandlungsergebnisse von CDU, CSU und SPD kein großer Erfolg, schreibt Streit: 48 Milliarden Euro einkalkulierte Mehrausgaben für Baukindergeld und Steuerentlastungen seien zu viel. Gerade weil es unrealistisch sei, damit zu rechnen, dass es die Wirtschaft gleichbleibend guten Rahmenbedingungen ausgesetzt sein wird.

Bitte kein Baukindergeld

Noch dazu ist der Effekt der geplanten Mehrausgaben umstritten. Als Beispiel nennt Streit das Baukindergeld: Damit mehr Eigenheime gebaut werden, will der Bund Familien mehr Geld zur Verfügung stellen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren ist geplant, 1200 Euro zu zahlen, pro Jahr und Kind.  Davon könnte der Immobiliensektor zwar einerseits profitieren, die Maßnahmen griffen für viele in der Immobilienbranche zu kurz: Wichtiger als die Kaufpreise seien die Kaufnebenkosten. Die Koalitionäre hätten sich eher darauf einigen sollen,

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