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Der Perspektivwechsel am Morgen: Olympische Spiele als Friedensbringer?
Der Perspektivwechsel am Morgen: Olympische Spiele als Friedensbringer?

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Heute: Pro vs. Kontra

Guten Morgen,

heute beginnen die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang – und sie sind massiv politisch aufgeladen. Vor einigen Wochen kündigte Machthaber Kim Jong-un überraschend an, Nordkorea werde teilnehmen. Viele Kommentatoren sprachen daraufhin von einer Annäherung mit Südkorea.

Über die wahre Bedeutung der Olympischen Spiele in dem politischen Prozess sind sich die Journalisten aber uneinig. In einem Kommentar bei T-Online heißt es: „Freundschaft, Solidarität und Fair Play sind in Pyeongchang angekommen.“ Die innerkoreanische Entwicklung sei Teil dessen, was die olympische Bewegung ausmacht. Die TIROLER TAGESZEITUNG sieht das ähnlich. Dem gemeinsamen Einmarsch der beiden Delegationen bei der Eröffnungsfeier falle eine historische Bedeutung zu.

Anderer Meinung ist die DEUTSCHE WELLE und schreibt: „Olympia wird die Welt nicht retten.“ Mit solchen Ansprüchen werde der Sport überfrachtet. Ähnlich argumentiert die Augsburger Allgemeine: „Sport ist keine Wunscherfüllungsmaschine, die politische Gegebenheiten hoppla hopp hinwegfegt.“ Besonders empfehlen möchten wir einen Kommentar in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG. Peter Sturm warnt davor, die Spiele zur „Kim-Show“ verkommen zu lassen. Der Machthaber versuche, sich Einfluss zu verschaffen, um einen möglichen Frieden nach seinen Vorgaben zu gestalten.

Hier entlang zum Originalartikel.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. Passend zum heutigen Thema empfehlen wir auch unsere Debatte zu Nordkoreas Atompolitik.

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
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