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Mehr Klimaschutz bewahrt Deutsche vor Gesundheitsrisiken
Mehr Klimaschutz bewahrt Deutsche vor Gesundheitsrisiken
( Link zum Foto | Urheber: Marcello Casal | Agencia Brasil | CC BY 3.0 )

Argument in Kürze

Der Klimawandel sei vielleicht die wichtigste Gesundheitsherausforderung im 21. Jahrhundert, schreibt der Facharzt für Tropenmedizin Winfried Zacher im ÄRZTEBLATT. Nicht nur in ärmeren Ländern, auch in Deutschland wiegen die Folgen der Klimaerwärmung für die Gesundheit von Millionen von Menschen schwer. Viren und Infektionskrankheiten verbreiten sich schneller und Stürme, Überschwemmungen und Erdrutsche werden mehr und mehr Menschenleben fordern. 

Krankheiten und Wetterphänomene in Europa

Zacher gibt zu, dass noch viel zur gesundheitsschädlichen Bilanz des Klimawandels geforscht werden müsse, die Tendenz sei aber klar und messbar. Zwischen 1998 und 2007 hätten die wetterbedingten Katastrophen, wie Hitzewellen und Hochwasser in Europa um 65% zugenommen. „Die Hitzewelle 2003 hat in Westeuropa 70 000 Menschen das Leben gekostet. In Deutschland starben – trotz eines flächendeckend ausgebauten, leistungsfähigen Gesundheitssystems – mehr als 9 000 Menschen“, schreibt Zacher. Allergien durch längere Blütezeiten, importierte Infektionskrankheiten und immer mehr Tierarten, die Viren, Bakterien und Parasiten übertragen, machen sich außerdem indirekt bemerkbar.

Arme Länder leiden schneller

Die steigenden Kosten für medizinische Versorgung können arme Länder kaum tragen. Verschiedene Witterungsextreme sind aber auch für die Landwirtschaft dramatisch: lange anhaltende Trockenphasen, Stürme und Starkregen zerstören Ernten.

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