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Wenn die Umweltpolitik strenger wird, steigen die Mieten
Wenn die Umweltpolitik strenger wird, steigen die Mieten

Das Argument in Kürze:

Wohnungen energetisch zu sanieren, hilft, Energieverschwendung zu verringern und damit auch, die Klimaziele zu erreichen. Bis zu elf Prozent der Kosten darf der Vermieter auf die Miete umlegen. Mieter müssen also nicht nur mehr zahlen – Geringverdiener werden so auch aus den besseren Wohngegenden gedrängt, schreiben Djamila Benkhelouf und Fabienne Hurst in diesem Beitrag im NDR.

 

Energie sparen für Reiche

Eine neue Heizungsanlage, dreifach verglaste Fenster, ein paar weitere unfreiwillige Modernisierungsarbeiten und schon steigt die Kaltmiete von 700€, die der Rentner Hans Freiwald für seine Wohnung in Hannover zahlt, um 1200€ monatlich. Benkhelouf und Hursts Recherche zeigt, dass er kein Einzelfall ist. Energetische Sanierungen seien an vielen Gebäuden notwendig, um die Klimaziele einhalten zu können. Gleichzeitig nutzten Vermieter aber ungenaue Aufschlüsselungen der Sanierungskosten als Trick, um Kaltmieten langfristig zu erhöhen und unliebsame Mieter loszuwerden. So könnten energetische Sanierungen „dazu führen, dass die Geringverdiener aus den mittleren und besseren Lagen gedrängt würden.“

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Betroffene, Vermieter, Anwalt und Soziologin: Benkhelouf und Hurst zeigen verschiedene Perspektiven auf energetische Sanierungen und die teils heftigen Mieterhöhungen, die sie zur Folge haben. Dabei lenken die Journalistinnen nicht nur den Blick auf das Problem,

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