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Deutsche Umweltpolitik macht die soziale Ungerechtigkeit größer
Wir könnten weltweite Pioniere in Umweltpolitik und Digitalisierung werden

Das Argument in Kürze:

Die gegenwärtige Energiepolitik belastet die Armen und nutzt den Reichen, schreibt Hubertus Porschen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbands „Die jungen Unternehmer“, bei TELEPOLIS. Wer in erneuerbare Energien investiere, könne Gewinne einfahren, während zum Beispiel Mieter durch höhere Strompreise belastet würden.

Die Energiewende darf nicht planwirtschaftlich organisiert sein

Laut Porschen belastet die Energiewende hauptsächlich Mieter und industrielle Familienunternehmen und deren Mitarbeiter. Die Gewinner hingegen: Die, die sowieso schon viel Geld haben, zum Beispiel Hausbesitzer, die sich eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach setzen können.

Er fordert, den Umschwung zu erneuerbaren Energien nicht planwirtschaftlich zu gestalten. Momentan sei die Energiewende zu teuer und die Falschen müssten dafür zahlen. Mechanismen der sozialen Marktwirtschaft würden hingegen zu einer gerechteren Energiewende führen. Ein funktionierender Emissionshandel sei zum Beispiel ein gutes Instrument.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Porschen verknüpft zwei Felder, die in der Politik oft getrennt voneinander diskutiert werden:  Energiepolitik und soziale Gerechtigkeit. Dadurch kann er differenziert betrachten, wer die Kosten der Energiewende tragen muss und wer davon profitiert. Der Text wurde im April veröffentlicht, ist aber noch genauso aktuell. Denn im Bereich der Energiepolitik gab es seitdem keine großen Umwälzungen.

 

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