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Wenn wir bei uns selbst anfangen, werden wir den Klimawandel nicht aufhalten
Wenn wir bei uns selbst anfangen, werden wir den Klimawandel nicht aufhalten

Das Argument in Kürze:

Der Rechtsanwalt und Sozialphilosoph Florian Josef Hoffmann argumentiert, dass klimapolitische Maßnahmen am falschen Punkt ansetzen. Nicht das Verhalten der einzelnen Endverbraucher müsse sich ändern, sondern das der Ölkonzerne und der Staaten, unter deren Kontrolle die Unternehmen meist stehen. Der Fokus von Politik, Wissenschaft und Medien sei falsch gesetzt.  

Die Wirkungslosigkeit von individuellem Verzicht

Die Debatte über den globalen CO2-Ausstoß hängt untrennbar mit den Themen Klimawandel sowie Umweltschutz zusammen. Als allgemeiner Konsens gilt: Der Ausstoß muss reduziert werden. Und zwar durch geringeren Verbrauch oder gar individuellen Verzicht. So weit, so ineffektiv. Florian Josef Hoffmann zufolge, kann der einzelne Verbraucher keinen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Grund dafür sei ein ungeschriebenes Gesetz der Ölkonzerne, wonach alles, was gefördert wird, auch verbraucht wird. Kauft nicht der Endverbraucher die entsprechenden Produkte, so tut es ein anderer. In vielen Fällen der Staat. Der zwar von den Verbrauchern die Ökosteuer einzieht, aber beim Ausgeben dieser Mehreinnahmen gleichermaßen wieder Rohstoffe wie Öl oder Gas verbraucht. Individueller Verzicht führt also nicht zu einer Einsparung von fossilen Brennstoffen, sondern lediglich zu einer Umlagerung – der Verbrauch entsteht schlicht woanders. Hoffmann spricht daher von einem Nullsummenspiel, dem man nicht entkommen kann,

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