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So schreiben russische Journalisten über den Populismus in Europa
So schreiben russische Journalisten über den Populismus in Europa

Das Argument in Kürze:

Auf der Nachrichtenwebseite GAZETA.RU analysiert der russische Journalist Andrej Kolesnikov mögliche Gründe für den „populistischen Tsunami“ in ganz Europa. Er behandelt die Thematik mit einem Fokus auf Polen und überlegt, ob eine Gefahr für die europäische Demokratie besteht. Sein Fazit ist positiv: In Europa sei ein „Sicherheitsnetz liberaler Institutionen, Werte und Medien“ geschaffen worden, das diesem Tsunami stand hält.

Das Identitätsgefühl einer neuen Mehrheit

Wieso ist „offener“ Populismus in einem Land wie Polen – ein Land mit liberalen demokratischen Traditionen und beispielhaften Wirtschaftsreformen – die Realität? Die Erklärung findet Kolesnikov zum Teil im Buch After Europe von Ivan Krastev, einem bulgarischen Politologen. Darin wird beschrieben, dass eine „Politik der Mehrheit” eine „Politik der Minderheit” ersetzt. Diese Mehrheit habe heute eine neue Identität und nutze ihr Recht aus, „sich schlecht zu benehmen, ungebildet zu sein“. Kolesnikov ergänzt aber, dass sobald eine Menschenmenge aufhört, an die simpelsten Slogans zu glauben, zerfällt sie in verschiedene Minderheiten. 

Demokratie ist nicht gefährdet

Populismus, selbst wenn er in einem demokratischen und liberalen Land die Macht übernehme, toleriere keine Demokratie und erst recht keinen Pluralismus. Aber kein Populist stelle die wirtschaftliche Wirksamkeit politischer Demokratien in Frage,

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