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Nur mit Populismus kann man die Massen erreichen
Nur mit Populismus kann man die Massen erreichen

Das Argument in Kürze:

Der SPIEGEL-Kolumnist Hendrik Müller kommt in seiner Analyse zu dem Schluss, dass es auch so etwas wie eine „guten“ Populismus gibt. Er meint damit die auf den ersten Blick populistischen Vereinfachungen und die Zuspitzungen, die helfen können, komplexe politische Themen zugänglich zu machen.

Volksherrschaft braucht volkstümliche Kommunikation

Müller führt in seiner vor knapp einem Jahr erschienenen Kolumne den frisch ernannten Kanzlerkandidaten Martin Schulz als Beispiel für einen guten Populisten an. Schulz sei keiner, der mit Schwarzmalerei die Wähler verunsichern wolle. Vielmehr habe er immer wieder sein Herzensthema Europa angesprochen, ein Thema, das gerade nicht so populär ist, und mit dem man nicht unbedingt viele Wähler gewinnen kann.

Europa, das sei ein Thema, mit dem der „hässliche “ Populismus gerne spielen würde: Feindbilder aufbauen, einfache Lösungen präsentieren, Schwarz malen – etwa mit dem Bild von den verschwenderischen Südländern, die man am besten aus der Eurozone ausschließen sollte.

Fünf Formen von hässlichem Populismus führt Hendrik Müller auf. Die Gratwanderung zwischen den beiden Polen „gut“ und „hässlich“ sei oft schwierig. Doch Politiker seien nun mal in der Pflicht, sich in der Öffentlichkeit verständlich auszudrücken.

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