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Rechtspopulismus in Osteuropa ist die logische Antwort auf Neoliberalismus
Populismus ist die beste Medizin für unsere träge Demokratie

Das Argument in Kürze:

Es gebe plausible Gründe für den Rechtspopulismus in Osteuropa, argumentiert Piotr Buras in einem Artikel bei TAGESSPIEGEL CAUSA. Er sei vor allem eine Gegenbewegung gegen die neoliberale Ära nach dem Ende des Kommunismus.

Der Anti-Liberalismus greift auf nationalistische Denkmuster zurück

Buras liefert eine Erklärung, warum Rechtspopulisten in osteuropäischen Staaten wie Polen und Ungarn, so mächtig wurden. Nach dem Ende des Kommunismus sei die politische Linke in diesen Ländern völlig diskreditiert gewesen. Die einzige Alternative: der Liberalismus. Anders als in Westeuropa sei die Festigung der liberalen Demokratie aber nicht von einem Wohlfahrtsstaat flankiert worden

Die aktuelle anti-liberale Rebellion sei eine Reaktion gegen das zutiefst liberale Staats- und Geschäftsmodell in den ehemaligen kommunistischen Ländern. Gleichzeitig gebe es in den osteuropäischen Parteiensystemen keine traditionelle Links-Rechts-Unterscheidung. Wenn liberale Parteien scheitern, gebe es keine demokratische Alternative. Daher bediene sich der Anti-Liberalismus nun nationalistischen Denkmustern.

Ein weiterer Punkt betrifft den Kosmopolitismus: In Deutschland sei er eine Reaktion auf das fremdenfeindliche und rassistische Erbe Nazi-Deutschlands. In Osteuropa jedoch erinnere er an den Internationalismus, der von den Kommunisten aufgezwungen wurde.

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