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Rechtspopulismus kostet Europa Milliarden
Nur mit Populismus kann man die Massen erreichen

Das Argument in Kürze:

Daniel Eckert und Holger Zschäpitz von der Tageszeitung DIE WELT präsentieren eine einfache Rechnung: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Populismus und schwacher Konjunktur, bzw. einem Rückgang von Investitionen. Populisten schaden der Wirtschaft, meinen sie.

 Europa ist besonders anfällig für Populismus

Die Autoren stützen sich auf eine Analyse der Bank ING-DiBa und der Europäischen Zentralbank. Breitet sich der Populismus weiter aus, sei die Stabilität der Finanzmärkte, ja sogar die Euro-Zone als Ganzes gefährdet. Denn ausgerechnet die politische Konstruktion der EU sei auch deren Schwachstelle: Bei grenzüberschreitenden Investitionen müssen Planungs- und Rechtssicherheit gewährleistet sein. Populismus, der sich gegen „Brüssel“ oder auch nur gegen ein einzelnes Land richtet, habe immer auch Auswirkungen auf die anderen Länder des Euro-Raums. Das erzeuge Unsicherheit, und die ist immer Gift für die Märkte.

Populistische Parteien in Regierungsverantwortung verzögern Reformen

Etablierte Parteien, die mit den neuen rechtspopulistischen Parteien Koalitionen schmieden müssen, seien zu mehr Kompromissen gezwungen. Das wirke sich auf die Haltbarkeit von Regierungen aus. Die Folge seien Unsicherheiten, die Investoren hielten sich zurück. Das Geld, das bekanntlich ein scheues Reh ist,

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