Zurück zur Debattenübersicht
Was ist Populismus?
Was ist Populismus?

Der Hintergrundartikel in Kürze:

In der deutschen Ausgabe der LE MONDE DIPLOMATIQUE stellt der Autor Bruno Preisendörfer fest, dass das Adjektiv „populistisch“ in der öffentlichen Debatte oft als pauschaler Kampfbegriff genutzt werde. Die inflationäre Verwendung des Terminus zur Abwertung des politischen Gegners verschleiere aber, was Populismus wirklich sei, nämlich eher eine Machtstrategie als eine eigene Ideologie.

Populistisch sind immer nur die anderen

Eine fundierte Definition für den Begriff „Populismus“ biete weder die Wissenschaft, noch die Bundeszentrale für politische Bildung. Auch daran mag es liegen, dass Volksvertreter aller Couleur und Journalisten den Begriff inflationär verwenden: Immer mit der Absicht, den Konkurrenten abzuwerten und sich als die wahren Repräsentanten des „Volkes“ zu stilisieren. Dass die Verbindung zum „Demos“, dem eigentlichen Souverän der Demokratie, dabei längst verloren gegangen sei, ignorierten alle. Aus diesem Grund sei auch eine regierende Elite, die sich nur am Wahlabend an den Willen des Volkes erinnert, nicht davor gefeit populistisch zu agitieren. Dass man ihre Demagogie oft nicht erkennt, liege an den „begrifflichen Samthandschuhen“, die sie sich überzieht, während sich andere in harscherem Vokabular verlieren.

Das ist Populismus

Wenn undifferenziert jeder als populistisch bezeichnet wird,

Möchten Sie weiterlesen?

Jetzt einen Monat The Buzzard Premium kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Premium-Abo testen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.