Perspektivwechsel am Morgen: Abgasskandal
Perspektivwechsel am Morgen: Abgasskandal

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard. 

Heute: Medien vs. Wissenschaft

Guten Morgen,

heute groß in den Schlagzeilen: VW, Daimler und BMW haben die Folgen von Schadstoffen in der Luft nicht nur an Affen, sondern auch an Menschen getestet. Das geht aus einem Bericht der Lobby-Initiative „Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor“ (EUGT) hervor.

Der Aufschrei in den Medien ist groß: Der KOELNER STADTANZEIGER schreibt beispielsweise: „Es bleibt im wahren Wortsinn unfassbar, dass diese Tests von einer Branche veranlasst wurden, die seit Jahren systematisch und mit teils betrügerischen Methoden die NO2-Belastung durch ihre Erzeugnisse heruntermanipulierte“. Gesunde Menschen versuchshalber Stickstoffoxiden auszusetzen sei schlicht unverantwortlich, pflichtet die FRANKFURTER RUNDSCHAU bei. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich empört: „Diese Tests an Affen oder sogar Menschen sind ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen“, lässt Regierungssprecher Steffen Seibert verlautbaren.

Wie aber rechtfertigen die Wissenschaftler ihre Versuche? Das geht im allgemeinen Aufschrei unter. Wir haben nach einer geeigneten Gegenposition gesucht.

Thomas Kraus ist der zuständige Institutsleiter der Universität Aachen, die an der Abgasstudie mit Menschen maßgeblich beteiligt war. Und Kraus sagt: Die allgemeine Aufregung sei völlig übertrieben.

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