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Wir sind historisch verpflichtet, Waffen zu liefern
Wir sind historisch verpflichtet, Waffen zu liefern

Das Argument in Kürze:

Israels Sicherheit ist für Deutschland Teil der Staatsräson, schreibt Werner Sonne in einem Artikel für den TAGESSPIEGEL. Die besondere historische Verantwortung, die auf deutschen Politikern laste, sei bis heute Anlass für Waffenlieferungen nach Israel.

Anfangs streng geheim – heute ganz offen

Wenn es um Israels Sicherheit gehe, würden andere Maßstäbe gelten als bei anderen Staaten, beobachtet Sonne. Hier würden seit Jahren Waffen in eines der brisantesten Spannungsgebiete geliefert.

Sonne belegt das, indem er einen historischen Abriss der Rüstungskooperation zwischen Deutschland und Israel liefert, beginnend mit dem Jahr 1957. Damals sind erstmals Waffenlieferungen vereinbart worden. Anfangs streng geheim – man fürchtete um die Beziehungen zu den arabischen Nachbarn Israels.

Sechs Jahre später flog die Waffenhilfe auf. Der damalige Kanzler entschied, die Lieferungen einzustellen – unter massiven Protesten aus Israel. Wenig später ging die Rüstungskooperation jedoch weiter, wie Sonne beschreibt, zum Beispiel mit U-Boot-Lieferungen auf dem Umweg über Großbritannien.

Bis heute habe sich an diesem Sonderstatus Israels nichts geändert. Deutschland sei an der Finanzierung der sogenannten „Dolphin“ U-Boote für Israel beteiligt, die in Kiel gebaut werden. Von diesen U-Booten könnten atomar bestückte Marschflugkörper gestartet werden.

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