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Kurden sterben durch deutsche Panzer
Kurden sterben durch deutsche Panzer

Das Argument in Kürze:

Fotos sind der Beweis dafür, dass die Türkei deutsche Panzer im Kampf gegen die Kurden einsetzt, schreibt Holger Möhle im Bonner GENERAL-ANZEIGER. Er kritisiert die Waffenlieferungen an die Türkei und den Umstand, dass die deutsche Regierung nun nicht eindeutig Stellung bezieht.

Die Türkei handelt nicht im Interesse der NATO

Waffenlieferungen an NATO-Partner sind ein wichtiger Teil des Verteidigungsbündnisses, findet Möhle. Jedoch nur, wenn der Einsatz der Rüstungsgüter gemeinsamen Interessen diene. Die Türkei interpretiere diese Interessen recht eigenwillig: „Panzer aus Deutschland Ja, Parlamentarier aus Deutschland auf einem türkischen Luftwaffenstützpunkt Nein.“

Nun würden die Leopard-Panzer aus deutscher Produktion über die Grenze nach Syrien rollen, wo die Türkei gegen Kurden vorgeht. Und die Bundesregierung? Die schweige, verschließe die Augen und kritisiere das Vorgehen der Türken nicht deutlich.

Strickt man Möhles Argumentation weiter, würde das bedeuten, dass Deutschland seine bisherige Exportpraxis überdenken müsste. Ein Schritt, der der Bundesregierung schwer fallen dürfte – legt sie doch Wert auf die „Pflege der heimischen Rüstungsindustrie“, wie Möhle schreibt.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Möhle kritisiert teilweise sarkastisch das Verhalten der Bundesregierung. Dabei zeigt er auf, wie  ökonomische und politische Interessen auf in seinen Augen absurde Weise die Debatte um deutsche Waffenlieferungen bestimmen.

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