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Wir sind moralisch verpflichtet, Waffen zu liefern
Wir sind moralisch verpflichtet, Waffen zu liefern

Das Argument in Kürze: Angesichts des Vormarsches der IS-Terroristen im Herbst 2014 sei Deutschland moralisch dazu verpflichtet, Waffen an die Peschmerga im Nordirak zu liefern, finden mehrere Kirchenvertreter in diesem dpa-Artikel auf ZEIT ONLINE.

Manchmal steht politische Verantwortung über dem Verzicht auf Gewalt

Zwar predigten die Kirchen Gewaltverzicht, zitiert die dpa den damaligen Vorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland, Nikolaus Schneider, es gebe aber auch eine politische Verantwortung. Diese „Schutzpflicht” ermögliche es unter besonderen Umständen, auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren. Und diese Umstände seien mit dem Fortschreiten des IS gegeben. In diesem Fall sicherten die Exporte die humanitäre Hilfe. „Es gibt kein Gebot Jesu, dass wir zusehen müssen, wie andere unter Gewalt und Terror leiden“, zitiert ihn die dpa.

Entfesselte Gewalt rechtfertigt Gegengewalt

Der katholische Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg sieht ebenfalls eine Pflicht, sich der “entfesselten Gewalt” in Syrien und im Irak entgegen zu stellen und das rechtfertige einen begrenzten Einsatz von Gewalt. Es gelte aber die Prämisse, dass immer die Belange der Flüchtlinge beachten werden müssten. Der katholische Militärbischof Overbeck ist laut dpa der Meinung: Wenn sich der Mensch nicht mehr selbst verteidigen kann, sei der Einsatz von Gewalt ein letztes Mittel.

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