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Trolle können jetzt Frauen und Migranten mundtot machen
Trolle können jetzt Frauen und Migranten mundtot machen
(Originalbild: Link zum Bild | Urheber:DCB | Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0 Bild wurde nicht verändert.)

Das Argument in Kürze:

Ursprünglich wurde das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verabschiedet, um Hetze und Fake News einzudämmen. Ironischerweise verwandelt es sich nun in sein genaues Gegenteil: AfD-nahe Trolle nutzen das NetzDG als Werkzeug, um Linke, Frauen und Migranten mundtot zu machen, schreibt der deutsche Journalist Daniel Mützel.

Twitter löscht lieber, Trolle nutzen das

Seit Anfang Januar kursieren in der rechten Szene vermehrt Screenshots von Twitter-Meldungen auf dem Nachrichtendienst, die belegen, dass Profile blockiert wurden. Die Nutzer aus der rechten Szene ärgern sich aber nicht, sondern sie jubeln und prahlen: Denn viele der abgeschalteten Profile stammten von linken Politikern, von Satirikern, von Migranten, die ironische Bemerkungen über den Rechtsruck in Deutschland machen, so Mützel. Die Abschaltung der Profile liegt oftmals an Beschwerden von Usern aus der rechten Szene, die ganz gezielt Linke, Frauen und Migranten denunzieren. Nun, da das Gesetz in Kraft ist, löscht Twitter lieber zu viel, als zu wenig und AfD-nahe Wähler scheinen sich zu freuen: Mit dem NetzDG fresse die „linke Meinungshegemonie ihre eigenen Kinder“, schreibt einer der Nutzer, den Mützel zitiert.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Daniel Mützel legt in diesem Beitrag für das Webmagazin MOTHERBOARD die Dynamik offen und den Gesprächston,

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