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So steht es um den Familiennachzug in anderen Ländern
So steht es um den Familiennachzug in anderen Ländern

Der Beitrag in Kürze:

Noch geht man in Europa nicht einheitlich mit Fragen der Flüchtlingspolitik um. Bekannterweise ist die innerdeutschen Politik diesbezüglich ebenfalls gespalten. So auch im Falle des Familiennachzugs, der der Stolperstein der Jamaika-Gespräche war. Nun geht der Streit darüber in eine neue Runde. Die Koalitionsverhandlungen werden festlegen, wie Deutschland in den nächsten vier Jahren mit den Schutzsuchenden umgeht. Wie der Familiennachzug in anderen europäischen Ländern gehandhabt wird, fasst dieser Beitrag in der RHEIN-NECKAR-ZEITUNG zusammen.

Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf einen Blick

Grundsätzlich unterscheiden alle genannten Länder zwischen Asylsuchenden im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention auf der einen sowie subsidiär Schutzberechtigten auf der anderen Seite. Was das Recht auf Familiennachzug angeht, werden in einigen Ländern alle Geflüchteten gleich behandelt, unabhängig von ihrem Status. In anderen Ländern gelten wie in Deutschland für beide Gruppen unterschiedliche Gesetze. Beispielsweise können die Zeiträume für eine Antragstellung abweichen. In den Niederlanden beispielsweise muss der Antrag auf Familienzusammenführung innerhalb von drei Monaten nach Anerkennung der Schutzbedürftigkeit gestellt werden. Das ist allerdings oft nur schwer machbar, da Verwandtschaft oder Ehe nachgewiesen werden müssen – eine Hürde für Menschen aus Bürgerkriegsländern. In Dänemark, Österreich oder der Schweiz kann ein derartiger Antrag erst nach drei Jahren gestellt werden.

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