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Ohne Familie ist die Integration schwieriger
Ohne Familie ist die Integration schwieriger

Nehfs Argument in Kürze:

Verschiedene Experten, so der Journalist Paul Nehf, haben festgestellt, dass sich Geflüchtete leichter integrieren, wenn sie ihre Familie dabei haben. Wer also Integration will, könne nicht gegen den Familiennachzug sein.

Flüchtlinge sind auch nur Familienmenschen

Viel mehr als dieses Argument sagt Nehf in dem in der Welt erschienenen Kommentar aus dem Jahr 2016 nicht mehr. „Ob ein alleinstehender Mann gut integrierbar ist, wenn er den ganzen Tag an Frau und Kinder im Bürgerkrieg denkt?“, fragt der Autor mit einem Zitat, das vom Nürnberger Oberbürgermeister Maly stammt. Dass die Antwort in Nehfs (und Malys Sinn) „Nein“ heißen muss ist dann klar.

Dass Flüchtlingen die eigene Familie wirklich wichtig ist, belegt Nehf, indem er von Menschen erzählt, die er in Jordanien und Griechenland getroffen hat. Die Botschaft: Ja, natürlich, auch Syrer auf der Flucht finden kaum etwas wichtiger als ihre Familie.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Die Stärke des Kommentars ist nicht, dass der Autor an allen möglichen Orten selbst war und deshalb ihm vertraute Beispiele anführen kann. Die Stärke ist das Argument, das Nehf in seinem kurzen Text entfaltet: Ohne Familiennachzug integrieren sich Geflüchtete schlechter,

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