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Familiennachzug würde Deutschland überfordern
Familiennachzug würde Deutschland überfordern

Mayers Argument in Kürze:

CSU-Politiker Stephan Mayer spricht sich in einem Gastkommentar für den TAGESSPIEGEL CAUSA stark dagegen aus, den Familiennachzug wieder zuzulassen. Seiner Meinung nach stünden die Kommunen bereits jetzt vor zu großen Herausforderungen. Noch mehr Zuwanderer würden könne das deutsche Aufnahmesystem nicht verkraften und würde die Integrationsarbeit behindern. Zudem könnte die deutsche Bevölkerung ihr Vertrauen in das Asylsystem verlieren.

Asylpakt II war notwendig

Mayer argumentiert, dass es viele Gründe dafür gab, die hohe Zahl an Schutzsuchenden zu verringern. Erstens sei Wohnraum für Geflüchtete sehr knapp gewesen, ein Umstand, der die Kommunen bereits jetzt an Belastungsgrenzen geführt habe. Familienzusammenführungen für anerkannte Schutzsuchende, wie es das deutsche Recht eigentlich gewähre, hätten die Zahl an Zuwanderern weiter stark anwachsen lassen und damit die Kommunen vor extreme Herausforderungen gestellt. Langfristig könne die deutsche Gesellschaft auch nur eine begrenzte und vor allem gesteuerte Immigration akzeptieren, sonst verliere sie ihren Glauben an das Asylsystem als solches.

Bis Februar 2016 hatten prinzipiell alle anerkannt Schutzberechtigten einen Anspruch darauf, ihre Familien nach Deutschland holen zu dürfen. Dies hätte jedoch einen Zustrom von sehr vielen Menschen innerhalb kürzester Zeit bedeutet. Aus diesem Grund suchte der Gesetzgeber eine Lösung,

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