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Familiennachzug führt zu Parallelgesellschaften
Familiennachzug führt zu Parallelgesellschaften

Keleks Argument in Kürze:

Necla Kelek kritisiert in ihrem Gastkommentar in der Mainzer ALLGEMEINEN ZEITUNG vom November 2017, dass darüber gestritten werde, wie viele Menschen eigentlich nachziehen dürften, aber etwas viel Wichtigeres vergessen werde: mit dem Nachzug entstünden Parallelgesellschaften. Denn: “Es geht bei orientalisch-muslimischen Familien nicht um die wie in Europa übliche Kleinfamilie, in denen Vater, Mutter und Kinder zusammenleben, sondern um Großfamilien und Sippen, die patriarchalisch organisiert sind.”

Den Grünen und anderen, die fordern, sich christliche Werte in Erinnerung zu rufen und darauf basierend den Familiennachzug wieder zu erlauben, wirft sie Blauäugigkeit vor: Wer die Tatsache ignoriere, dass die Strukturen, in denen die Männer traditionell das Sagen haben, importiert würden, wolle die Strukturen anderer Kulturen gar nicht verstehen, schreibt sie, und noch mehr: vielleicht wolle man “gar keine Integration, sondern bewusst unter dem Mantel der Vielfalt und Toleranz Gegengesellschaften etablieren helfen?”

Der Familiennachzug ist schon in den 1970ern gescheitert

Ihre These der Parallelgesellschaften stützt auf den aus ihrer Sicht gescheiterten Nachzug von Gastarbeiterfamilien in den 1970er Jahren. Statt sich zu integrieren, seien die vor allem türkischen Nachzügler und Familien in örtlichen Moscheen und Kulturvereinen untergetaucht. So sei auch der politische Islam nach Deutschland gekommen.

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