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Ein Verbot des Familiennachzugs ist unmenschlich
Ein Verbot des Familiennachzugs ist unmenschlich
( Link zum Originalbild | Autor: Ggia | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Gerbers Argument in Kürze: Den Familiennachzug zu verbieten, hat gravierende Folgen, argumentiert der Journalist Tim Gerber im MIGAZIN. Wenn Geflüchtete ihre Familie nicht nachholen dürften, mache diese sich im Zweifel selbst auf den Weg und könnte im schlimmsten Fall bei der Überfahrt übers Meer sterben.

Betroffene leiden unter der Trennung – und ziehen dann alleine los

Gerber beschreibt das Schicksal einer Familie: Eine Frau und ihre zwei kleinen Kinder seien in der Türkei in ein Schlauchboot gestiegen, um über Griechenland zu ihrem Mann und Vater nach Deutschland zu kommen. Das Boot sei gekentert und die drei seien ertrunken.

„Es war die schiere Verzweiflung über die jahrelange Trennung, die die intelligente Frau zu dieser waghalsigen Fahrt übers Mittelmeer veranlasste“, schreibt Gerber. Damit drückt er aus: Die Frau war sich des hohen Risikos durchaus bewusst. Da der offizielle Weg über den Familiennachzug versperrt war, hatte sie aber keine andere Wahl.

Die Betroffenen in Deutschland seien vor allem Männer, die ihre Familie zu sich holen möchten. Ihre Frauen und Kinder würden entweder noch im Bürgerkriegsland Syrien leben, sonst meist in Lagern in der Türkei oder im Libanon.

Auch betont Gerber, dass die Betroffenen sehr unter der Trennung leiden.

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