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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Kurzer Überblick zu den Begriffen, rechtlichen Grundlagen und Hintergründen,  um die Debatte über den Familiennachzug für Flüchtlinge besser zu verstehen:

Was bedeutet Familiennachzug und wie ist er rechtlich normiert? 

Der Familiennachzug ist in § 27 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) definiert. Demnach erhalten ausländische Familienangehörige eine Aufenthaltserlaubnis zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet. Geregelt ist hierin also der Zuzug/Nachzug von Familienangehörigen zu einer Person, die sich bereits in Deutschland aufhält oder die mit seinen Familienangehörigen gemeinsam nach Deutschland einreisen will. Diese entsprechende Aufenthaltserlaubnis wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Art. 6 des Grundgesetzes erteilt und gegebenenfalls verlängert. Häufig wird Familiennachzug auch als Familienzusammenführung bezeichnet.

Welche Formen des Familiennachzugs gibt es?

Regelmäßig wird im Zusammenhang mit dem Familiennachzug (rechtlich) unterschieden zwischen: Ehegattennachzug (§ 30 AufenthG) Kindernachzug  (§ 32 AufenthG) Elternnachzug (§ 36 Abs. 1  AufenthG) Nachzug sonstiger Familienangehöriger (§ 36 Abs. 2 AufenthG)

Welche Familienangehörige dürfen nach Deutschland kommen? 

In der Debatte um Familiennachzug wird oft erwähnt, dass ganze Großfamilien nach Deutschland ziehen dürften, dies entspricht jedoch nicht der Faktenlage. Fakt ist, dass beim Familiennachzug für Flüchtlinge nur die Kernfamilie kommen darf. Zur Kernfamilie zählen Ehepartner und Kinder,
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