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Bald gibt es keinen Grund mehr, mit klassischem Geld zu bezahlen
Bald gibt es keinen Grund mehr, mit klassischem Geld zu bezahlen

Wenninger-Muhrs Argument in Kürze:

In ihrem Beitrag für den Blog FEUILLETON FRANKFURT zeichnet Autorin Johanna Wenninger-Muhr die Entwicklung von Parallelwährungen nach, die in Zukunft die Monokultur des Bankengelds sehr wahrscheinlich beenden werden. Vor allem auch durch die Finanzkrise habe sich die Suche nach alternativen Währungen verschärft. Und nun sei man an einen Punkt gekommen, an dem es etliche Lösungen gibt, alternativ zu bezahlen: Virtuelle Bezahlsysteme, Kryptowährungen, Bonuspunkte, Bartering und noch viel mehr. Zusammengenommen könnten sie das klassische Geld ersetzen. Zwei dieser alternativen Währungen hier noch einmal im Überblick.

Die Entstehung von Bitcoins und Co.

Erste Online-Währungen seien in der Gaming-Community entstanden. Dort wurden spielinterne Bezahlsysteme geschaffen, um virtuelle Güter zu tauschen. Diese Güter konnten außerhalb des Spiels wiederum in reales Geld umgewandelt werden. Schon 2005 haben nach Angaben der New York Times bereits mehr als Hunderttausend professionelle Spieler hauptberuflich davon leben können. Manche Währungsräume haben mittlerweile sogar das Potenzial von Volkswirtschaften kleiner Staaten angenommen, sodass die Spielefirma MindArk bereits von schwedischen Behörden zur Bank erklärt wurde. Seitdem hat sie sich nach den europäischen Banking-Auflagen zu richten.

Da die alternativen Währungen um die wichtigste Ressource der Zukunft konkurrierten, sensible Kundendaten, habe Facebook bislang in gigantischem Ausmaß zur steigenden Bedeutung der Parallelwährungen beigetragen.

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