Zurück zur Debattenübersicht
Mit dem Bargeld stirbt die Freiheit
Mit dem Bargeld stirbt die Freiheit

Krieger-Laminas Argument in Kürze:


Es mag sein, dass die Abschaffung von Bargeld politisch sinnvoll und wirtschaftlich rentabel ist. Laut dem IT-Experten Jaro Krieger-Lamina würden wir damit allerdings das letzte bisschen Privatsphäre opfern. Wenn wir unsere Rechnungen nur noch virtuell bezahlen, ist digital alles nachvollziehbar: Der Besuch im Sexshop oder die Psychotherapie – Informationen, die von Hackern leicht eingesehen werden können. Klassisches Bargeld beschütze also Autonomie und die Freiheit über eigene Geheimnisse. Das, schreibt der Autor auf ZEIT ONLINE, sollten wir bei der Debatte um die Zukunft des Geldes bedenken.

Geld ist mehr als Metall und Papier

Es gibt gute Gründe für die Abschaffung von Bargeld und das Etablieren virtueller Bezahlsysteme, beispielsweise kann mehr Geld in Umlauf gebracht und so die Konjunktur angekurbelt werden. Auch Schwarzgeldflüsse sind leichter nachverfolgbar. Aber natürlich gibt es auch Gegenargumente. Einerseits wird der Transfer von Geld sehr abstrakt, andererseits sind wir davon abhängig, dass die technischen Geräte, wie Kartenleser, funktionieren. Unabhängig davon empfindet der Autor die Diskussion um bargeldloses Bezahlen als hochemotional und dies hängt seiner Meinung nach damit zusammen, dass Geld mehrere Dimensionen habe.

Unser Umgang mit Geld sei einerseits stark kulturell geprägt, analysiert der Autor. Das bewiesen unter anderem Redewendungen und Sprichwörter zum Thema Geld,

Möchten Sie weiterlesen?

Jetzt einen Monat The Buzzard Premium kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Premium-Abo testen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.