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Früher waren Bitcoins Tulpen
Früher waren Bitcoins Tulpen

Bitcoin wird oft als Spekulationsblase bezeichnet. Dass solche Blasen irgendwann platzen ist seit der Weltwirtschaftskrise 2008 im kollektiven Gedächtnis verankert. Dass das aber schon seit Jahrhunderten passiert, wissen viele nicht: Die erste gut dokumentierte Spekulationsblase der Geschichte platze bereits im Februar 1637 in den Niederlanden. Damals hatte der Handel mit Tulpenzwiebeln derartige Auswüchse ausgenommen, dass die das Land kurzzeitig vor dem Bankrott zu stehen schien. Christoph Sackmann veranschaulicht in seinem Beitrag auf dem Börsen-Blog FINANZNEN100, wie es zu dieser, aus unserer heutigen Perspektive, sehr absurden Finanzkrise kommen konnte.

Die Niederländer und die Tulpen

Tatsächlich ist die Tulpenpflanze in den Niederlanden nicht heimisch. Sie kommt über Handelswege aus dem Mittleren Osten und Nordafrika erst gegen Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa und avanciert schnell zum Liebhaberobjekt des niederländischen Bürgertums. Zu diesem Zeitpunkt wuchsen die Städte dort rasant und diejenigen, die es sich leisten konnte, wollten ihre Vorgärten möglichst exotisch begrünen.

Das Tulpengeschäft gestaltet sich aber schwierig, denn Tulpen blühen nach Sähen zum ersten mal nach sieben Jahren. Im Sommer müssen die Ableger ausgegraben und im Herbst wieder eingegraben werden. Die Zeit für den Handel ist also kurz. Aus diesem Grund fingen Kaufleute an,

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