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Bitcoins sind kein Geld
Bitcoins sind kein Geld

Thieles Argument in Kürze:

Carl-Ludwig Thiele ist überzeugt, dass Kryptowährungen wie Bitcoins klassisches Geld nicht ersetzen können. Bitcoins seien kein Geld im eigentlichen Sinne, sondern nur ein Spekulationsobjekt, schreibt der Bundesbank-Vorstand in einem Gastbeitrag für den IFO-SCHNELLDIENST. Die Funktionen von Geld könnten von solchen Spekulationsobjekten nicht erfüllt werden, dazu seien sie zu unverlässlich und ineffizient.

Bitcoins besitzen keinen intrinsischen Wert

Die Idee von Geld basiere auf zwei Grundpfeilern: Geld funktioniere zum einen als Gut, zum anderen als Forderung. Als Gut beruhe es auf der Idee, dass ein Objekt als solches einen gewissen Tauschwert besitze, wie beispielsweise Gold, das schon immer für die Weiterverarbeitung wichtig war, oder Zigaretten, die im Nachkriegsdeutschland schlechter verderblich waren als andere Lebensmittel und deshalb inoffiziell als Währung benutzt wurden.

Zweitens basiert die Idee von Geld auf einer Forderung, einem Versprechen: Wir vertrauen darauf, dass das Geld, das wir auf der Bank haben, tatsächlich auch mit Notenbankgeld eingelöst werden kann. Warum können wir darauf vertrauen? Weil es eine zentrale Autorität gibt, in Staaten wie Deutschland eine unabhängige Zentralbank, die – zumindest theoretisch – Autorität und Vertrauen genießt, und gewährleisten kann, dass wir unser Geld auch einlösen können und die Währung so stabil wie möglich bleibt.

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