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Bitcoin – die Blase wird platzen
Wir könnten auch ganz ohne Geld leben und das wäre viel besser
Bild: Unsplash

Sachs Argument in Kürze

Bitcoins können klassisches Geld nicht ersetzen. Der Ökonomie-Professor Jeffrey D. Sachs sieht keine plausiblen Gründe für den massiven Preisanstieg von Bitcoin – daher sei dieser Höhenflug auf eine Blase zurückzuführen. Und die werde zwangsläufig platzen.

Regierungen möchten keine anonyme Währung haben

Für zwei Vorteile wird der Bitcoin besonders gepriesen: Er ist erstens ein anonymes Zahlungsmittel und wird zweitens von keiner Regierung kontrolliert. Genau diese zwei Vorteile bergen aber auch die größten Risiken und mache den Untergang des Bitcoin wahrscheinlich, schreibt Sachs.

Um diese These zu verstehen, müsse man den Grundsatz von nationalen Währungen verstehen: Nationale Währungen sind dann stabil, wenn Menschen daran glauben, dass sie einen Wert haben. Menschen vertrauen darauf, dass man mit Dollars oder Euros Waren und Dienstleistungen bezahlen kann.

Befürworter des Bitcoins sagen, das sei auch mit Bitcoins möglich. Sachs hält aber dagegen:

Es gebe aktuell wenig Transaktionen. Nur ein paar Hunderttausend Händler akzeptierten den Bitcoin.

Darüber hinaus argumentiert Jeffrey Sachs, sei es so gut wie unmöglich, dass Bitcoins jemals den gleichen Stellenwert bekommen wie nationale Währungen. Steuern beispielsweise würden von Regierungen niemals in Bitcoins akzeptiert, denn das würde den Einfluss einer jeden Regierung einschränken.

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