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Wenn wir uns nicht anders ernähren, werden wir auch die Flüchtlingskrise nicht lösen
Wenn wir uns nicht anders ernähren, werden wir auch die Flüchtlingskrise nicht lösen

Gerdings Argument in Kürze:

Deutsche essen mehr und mehr Fisch. Das zeigen aktuelle Studien, was zunächst nicht überrascht, denn Fisch soll ja auch gesund sein. Dass wir aber mit unserem Fischkonsum die Flüchtlingskrise anheizen, daran denken die wenigsten. Der freie Journalist Jonas Gerding zeigt in diesem Beitrag im Magazin WIRTSCHAFTSWOCHE, warum unser Fischkonsum in Westafrika aus Fischern Wirtschaftsflüchtlinge macht und warum es deshalb besser wäre, öfter auf Fisch zu verzichten.

Fisch ist Lebensgrundlage in vielen westafrikanischen Staaten

Was wir hier in Europa essen, macht einen Unterschied. Es hat reale Konsequenzen für das Leben von Millionen von Menschen, es kann Teile der Umwelt retten oder zerstören und ganze Städte und Regionen arm machen. Ein Beispiel, an dem man das deutlich sieht, ist die Küste Westafrikas.

In Ländern wie Senegal hat Fischerei eine lange Tradition. Der Fischfang ernährt den Großteil der Bevölkerung, er ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Land. Zumindest sei das so gewesen, schreibt Journalist Gerding, bis in den vergangenen Jahren die Ausbeutung der Meere durch internationale Großschiffe überhand genommen habe. Trawler aus Russland und Asien fangen bis zu 250 Tonnen Fisch pro Tag – so viel wie 50 senegalesische Fischer in einem Jahr fangen würden,

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