Zurück zur Debattenübersicht
Die Finanzkrise zeigt: Ohne Konsum geht unsere Wirtschaft kaputt
Die Finanzkrise zeigt: Ohne Konsum geht unsere Wirtschaft kaputt

Unterreiners Argument in Kürze:

Verzicht schadet, denn die Wirtschaft brauche den Konsum, findet die Journalistin Viktoria Unterreiner in der Zeitung DIE WELT. Die Rezession nach der globalen Finanzkrise 2008/2009 habe gezeigt, dass das System sonst nicht funktioniere.

Wir leben in einer Konsumgesellschaft

In der Zeit des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg sei in Deutschland die Idee der Konsumgesellschaft entstanden. „Glaubt man der Werbung aus der Zeit, bestand das höchste Glück von Frauen damals in einem elektrischen Staubsauger oder Handmixer“, schreibt Unterreiner in ihrem Text, der bei der Tageszeitung “Die Welt” erschienen ist.

Im Laufe der Zeit sei jedoch Konsumkritik immer gängiger geworden. Eine wachsende Zahl an Menschen sähen ihr Glück nicht mehr im Konsum, sondern im Verzicht auf bestimmte Dinge. Die schwache Konjunktur nach der Finanzkrise habe aber gezeigt, dass Verzicht der Wirtschaft schade.

Als Reaktion auf die Krise hätten Regierungen Programme geplant, um den Konsum zu fördern: Zum Beispiel ein 700-Milliarden-Dollar Rettungspaket in den USA oder eine Senkung der Mehrwertsteuer in Großbritannien. Es sei wichtig gewesen, die Menschen zum Kaufen zu bewegen. Unterreiner fasst ihren Gedanken zusammen: „Wenn die Menschen nur das kaufen würden, was sie zum Überleben brauchen,

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.