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Abseits großer Städte ist es unmöglich, auf Autos zu verzichten
Abseits großer Städte ist es unmöglich, auf Autos zu verzichten

Potors Argument in Kürze:

In ihrem Onlinemagazin MOBILITY MAG wendet sich Kommentatorin Marinela Potor an die deutsche Start-up-Szene, in der ihrer Meinung zu leichtfertig über die sinkenden Bedeutung des Autos gesprochen wird. Wer in ländlichen Gebieten lebe, und das seien immerhin zwei Drittel der Bevölkerung, sei nach wie vor auf das Auto angewiesen. Solange der öffentliche Nahverkehr nicht ausgebaut würde, brauche man nicht über den Verzicht auf Autos debattieren.

Unterschiedliche Voraussetzungen

Wer auf dem Land ähnlich unabhängig leben möchte wie in der Großstadt, ist nach wie vor auf das Auto angewiesen. Die Autorin schreibt aus Sicht derjenigen, die mit den Logistikproblemen des Landlebens vertraut sind. Ihrer Erfahrung nach funktioniere der ÖPNV nur sehr eingeschränkt, Car-Sharing Stationen gäbe es schlichtweg nicht, Zugfahren sei umständlich und zeitintensiv und mit Fahrrädern komme man einfach nicht weit genug.

Nur junge kinderlose Großstädter können es sich leisten, kein Auto zu besitzen

Wer abfällig über Autos spräche, verkenne, wie schwierig sich die Alltagsbewältigung für Familien gestalten kann, insbesondere dann, wenn die Brotverdiener pendeln müssen und deren Arbeitszeiten nicht mit den Fahrplänen der öffentlichen Transportmittel übereinstimmen.

Potor glaubt, dass sich die Kritiker vor allem auch mehr mit den Lebensbedingungen der Landbevölkerung auseinandersetzen müssten,

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