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Russland könnte den Frieden möglich machen
Russland könnte den Frieden möglich machen
(Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации | Wikipedia Commons | CC BY 3.0 )

Batatis Argument in Kürze:

Der jemenitische Journalist Saeed Al Batati sieht Moskau als möglichen Friedensbringer. Mitte Oktober 2017 besuchten sich Saudi-Arabiens König Salman Bin Abdul Azi und Russlands Präsident Wladimir Putin zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Länder, Batati wertet das als wichtigen Beginn einer russisch-saudischen Annäherung. Doch Russland hat gleichzeitig auch eine starke Verbindung zu den Huthi-Rebellen. Laut Batati könnte Putin nun daran interessiert sein, zwischen beiden Lagern einen Kompromiss zu finden, um die eigene Macht auszuweiten. Das wiederum könnte den Frieden sichern.

Russische Beziehungen zu den Huthi-Rebellen

Nach dem Coup der Huthis Ende 2014 schlossen viele Staaten ihre Botschaften in Jemens Hauptstadt Sana’a – aus Protest gegen die Gewalt der Huthi. Russland und der Iran taten das nicht. Russland pflegte sogar weiterhin diplomatische Beziehungen mit den Huthi: Der russische Botschafter traf sich öffentlich mit dem Führer der Huthis und deren engstem Verbündeten, dem gestürzten Präsidenten Saleh.  Zudem hat Saleh dem Kreml angeboten, Zugang zu Militärbasen im Jemen zu gewähren. Zwar erkannte Russland den größten Feind der Huthis, Abd Rabbo Mansour Hadi, als legitimen Präsidenten des Jemens an. Aber dennoch war Russland das einzige Land, das sich von der Resolution 2216 des UN-Sicherheitsrats enthielt.

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