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Iran und Saudi-Arabien werden nicht so schnell aufgeben
Iran und Saudi-Arabien werden nicht so schnell aufgeben

Die amerikanische Journalistin und Nahost-Expertin Hannah Porter ist überzeugt, dass die Ermordung des Ex-Diktators Ali Abullah Saleh den Jemen noch schneller und noch tiefer in Chaos stürzen wird. Fast vier Jahrzehnte herrschte Saleh über den Jemen. Seine politischen Wendemanöver waren legendär, mal paktierte er mit den Saudis, mal stellte er sich gegen sie; mal handelte er im Interesse der Amerikaner, mal machte er Politik für den Iran. Kein Wunder, dass man ihn im Jemen als den „Schlangenkönig“ bezeichnete.

Jetzt droht die Eskalation des schon lange schwelenden Stellvertreterkriegs

Hannah Porter prophezeit, dass dem Jemen schlimme Zeiten bevorstehen werden. Denn mit dem Tod von Saleh sind die Fronten noch unübersichtlicher geworden. Und das spielt vor allem den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen in die Hände. Sie könnten jetzt beginnen, alte Rechnungen zu begleichen. Zu oft waren sie von Diktator Saleh an der Nase herumgeführt worden. Und der Iran, der die Huthis unterstützt, wird sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, seinen Einfluss im Jemen zu auszuweiten. Saudi-Arabien ist sich dessen bewusst und hält militärisch dagegen. Die Eskalationssprirale, die die beiden Rivalen Saudi-Arabien und Iran schon lange in Bewegung halten, wird sich jetzt noch schneller drehen.

Schon seit geraumer Zeit bezeichnet die UNO das,

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