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Frieden im Jemen ist möglich
Frieden im Jemen ist möglich
(Foto: Ferdinand Reus | Wikimedia Commons | CC BY-SA 2.0 )

Mubaraks Argument in Kürze:

So vertrackt die Lage im Jemen auch ist, eine friedliche Lösung sei machbar, argumentiert Ahmed Awad Bin Mubarak, der Botschafter Jemens in den USA. Die Vereinten Nationen müssen den Friedensprozess leiten und mit allen Mitteln versuchen Vertreter der Huthis an den Verhandlungstisch zurückzubringen.

Die gestürzte Regierung ist zu Zugeständnissen bereit

Ein guter Anfang für die Wiederaufnahme von Gesprächen sei die Reaktivierung des Kommittees für Deeskalation und Koordination, das von der UN vorgeschlagen und von allen Konfliktparteien akzeptiert worden sei. Die internationale Staatengemeinschaft müsse die Huthi-Rebellen dafür stark unter Druck setzen. Denn ohne Führung und starken Druck der Vereinten Nationen könne es zu keinem erfolgreichen Friedensprozess kommen. Die jemenitische Regierung – 2014 von den Huthi-Rebellen aus der Hauptstadt Sanaa vertrieben und seitdem in einer Militärkoalition unter der Führung Saudi-Arabiens – stehe jedenfalls für Gespräche bereit und würde Zugeständnisse machen. Als Beispiel nennt Mubarak den Flughafen in Sanaa, der derzeit geschlossen ist, auch und gerade, weil die Saudi-geführte Militärkoalition fürchtet die Huthis könnten sich so über Waffen versorgen. Er könne dann wieder geöffnet werden, wenn sichergestellt ist, dass ziviles Flugpersonal den Flughafen kontrolliert und nicht Militärs der Huthi-Rebellen.

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