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Die westlichen Medien ignorieren den Jemen
Die westlichen Medien ignorieren den Jemen

Maktary’s Argument in Kürze:

Der politische Berater und Konfliktforscher Shoqi Maktary sieht westliche Medien in der Verantwortung: Internationale Sender berichteten viel zu wenig über den blutigen Bürgerkrieg im Jemen. Die Welt blicke auf Syrien und den Irak. Keiner erfahre, was im Jemen wirklich los sei. Deshalb bemühe sich die internationale Staatengemeinschaft auch nicht, eine politische Lösung für den Konflikt zu finden.

Es ist schwierig für westliche Journalisten in den Jemen einzureisen

Maktary erläutert, für den Jemen brauche man als westlicher Journalist ein Visum und zusätzlich eine Erlaubnis von allen Ländern, die mit der Regierung Jemens in einer Koalition sind, bevor man überhaupt die Grenze überqueren könne. Den wenigsten Journalisten gelinge es, eine Einreiseerlaubnis zu erlangen. Zudem seien die Flugrouten über Qatar oder Jordanien sehr unzuverlässig und gefährlich.

Medienberichte aus den Golfstaaten sind keine gute Alternative  

Während der Westen kaum an den Jemen denke, berichteten Sender aus der Region regelmäßig. Diese Medienberichte seien aber sehr unzuverlässig. Zeitungen und Fernsehsender in den Golfstaaten seien in den Händen einer privilegierten Minderheit. Jede Partei habe ihre eigene Agenda; viele Berichte würden nur gemacht, um den Hass zwischen den Kriegsparteien weiter anzutreiben.

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